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Sep 22

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Welcher Weg wird meiner sein?

Im Zeitalter von Instagram und Co ist so ein Blog, wie ich ihn mal betrieben habe, ziemlich uncool. Möchte man meinen. Doch habe ich mich nun dazu entschieden, ihn -den Blog- wieder zu betreiben. Denn ich habe was vor. Und ich möchte die Dokumetation dessen nicht der Kurzlebigkeit sozialer Medien aussetzen. Und wenn keiner mitliest? So what, gibt es wenigstens auch keinen Shitstorm. Aber ich werde ein Zeitdokument erschaffen haben,

welches mich auf meinem Weg zum Ironman 70.3 begleitet haben wird. Oder das Scheitern in Stein meißelt. Irgendwie also auch ein Stück Eigenmotivation, mein Vorhaben an die große Glocke zu hängen

Ironman 70.3 also. In Österreich Ende August 2020. Warum? Ich brauche ein Ziel und ich thinke big. Ich möchte nichts reißen, aber solide Leistungen erbringen.

Wie sind die Voraussetzungen? Gut und schlecht. Die körperliche Voraussetzungen sind supotimal. Nach Erkrankung und Tod meiner Mutter im vergangenen Jahr und darauffolgende Schwangerschaft (Leben geht, Leben entsteht) bin ich etwa so fit wie eine Gazelle. Oder wie hieß das Tier mit dem Rüssel? 10 Kilo (+X) zu viel und lange keinen richtigen Sport mehr getrieben…

Dafür bin ich jetzt ein Jahr in Elternzeit und dürfte rein theoretisch ggenug Zeit haben, Trainingszeit zu finden. Wenn alle mitmachen. Mit ist klar, dass ich flexibler sein muss als zu meinen besten Zeiten. 2 (bis 4) Kinder binden Zeit und Nerven. Und zwar meistens dann, wenn man gerade so richtig loslegen wollte. Man muss dann wohl das Beste daraus machen. Und noch ist Luft nach oben. Ein „geht nicht“ kann es noch nicht geben.

So hat mein Projekt Ironman 70.3. Eigentlich schon letzte Woche begonnen. Aber irgendwie stehen genau Null (0) Sporteinheiten in meinem Kalender. Ich sag nur Kindergeburtstag. Meine Kalorien habe ich genau einen Tag gezählt…Immerhin habe ich an zwei Tagen etwas vernünftiges gekocht. Aber das wird nicht reichen, wenn ich am 30.08.2020 in Zell am See an der Startlinie stehen will, ohne die 300 Euro Startgebühr zu bereuen.

In der kommenden Woche wird es auch kein Spaziergang, denn der Papa ist auf Fortbildung und ich bin mit 2 (bis 4) Kindern allein zu Haus. Also nicht die besten Voraussetzungen. Na, mal sehen, ob es nächste Woche wieder einen Eintrag gibt oder ich schon aufgegeben habe.

1 Kommentar

  1. Sybille

    Liebe Sandy,

    ich freue mich, hier wieder etwas von Dir zu lesen. Und dann noch zu einem so gigantischem Vorhaben. Ich werde sehr gespannt Deine Fortschritte verfolgen und Dir schon jetzt ganz viel Erfolg wünschen. Du weißt, eigentlich ist ja der Weg das Ziel. Aber klar, am Ende möchte man natürlich auch einen Beweis und eine Belohnung für ein hartes Training sehen. Ich drücke Dir die Daumen.

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