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Nov 10

Rock it, baby

Erfolgreiche Trainingswoche

Was für eine grandiose Woche! Doch leider, leider muss ich erstmal ein Scheitern einräumen. Gymondo und ich, wir sind in Verzug. Und ich fürchte, wir werden das auch nicht mehr aufholen können. Weil wir nicht wollen. Wenn man was Ordentliches trainiert, fällt halt der Kleinkram hinten runter. Und mit Yoga (mit Baby) und Rückbildung (auch mit Baby) habe ich genug Kleinkram am Hacken. Also mach’s gut, zum Reinkommem warste jut.

Worum geht’s den hier eigentlich? Das Projekt Ironman 70.3. Also Schwimmen, Radfahren und Laufen, genauuuuu.

Swim

Zum Schwimmen bin ich in dieser Woche drei Mal gekommen. Dabei hatte ich 2 Mal schon einen kleinen Lauf am Morgen in den Beinen. Entsprechend wenig Erwartungen hatte ich an meine Abend-Session. Und dann war es jedes Mal voll toll. Nach dem Einschwimmen habe ich alle Technikübungen aus meinem Schwimmkurs, die mir eingefallen sind, durchgeführt. Danach habe ich mich an Intervallen geübt. 10x 25m oder 10x 50m. Im Anschluss dann noch entspanntes Ausschwimmen. Beim Kraulen versuche ich natürlich, alle jemals erhaltene Tipps umzusetzen. Eigentlich hab ich schon nen ganz guten chilligen Rhythmus und fühle mich voll gut. Doch wenn dann n Opa auf der Nebenbahn locker flockig noch viel gechillter an mir vorbeizieht….merke ich, dass ich weit davon entfernt bin, doch noch für eine Schwimmerkarriere entdeckt zu werden. Tja. Aber ich bin auch nicht das langsamste Treibholz im Becken. So nicht. Ey, vor ein paar Jahren konnte ich kaum 50m am Stück Kraulen, jetzt kann ich bis Timbuktu…wenn es nicht so langweilig wäre irgendwann. Ja, jedenfalls, also, beim Kraulen teilt sich mein Körper in drei Sektionen auf. Die linke Seite, die rechte Seite und die Beine. Während ich das Gefühl habe, dass mir die rechte Seite ziemlich gut gehorcht, führt die linke Seite ein Eigenleben und macht irgendwas, nur nicht, was ich will. Und Platsch. Die Beine hätte ich fast vergessen und das trifft sie schon ganz gut. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich sie nur noch hinter mir her schleppe. Ups, schon wieder vergessen. Anhängsel. Dabei soll so ein Beinschlag beim Vorwärtskommen helfen. Hab ich gehört.

Am Sonntag, zum krönenden Abschluss der Woche, stand dann das zweite offizielle Kraulkurs-Training statt. Dieses Mal wurde wesentlich mehr geschwommen als beim letzten Mal. Auf dem Programm stand der Armzug. Dazu haben wir verschiedene Übungen gemacht, die uns an die richtige Technik heranführen sollen. Dabei kamen auch ein paar hilfreiche Tipps für mich bei rum, so dass ich jetzt schon kaum erwarten kann, bei den nächsten Trainingseinheiten in Ruhe daran zu pfeilen.

Bike

Gleich am Montag wollte ich die Woche mit einer ganz besonders harten Aufgabe angehen. Zwei Stunden Spinning-Bike, sofern das Baby mich lässt. Und, unglaublich, ich habe es ausgehalten! Dabei bin ich alle 10 min für 5 min aus dem Sattel raus und stehend geradelt. Das treibt des Puls hoch und sorgt dafür, dass sich der Sattel nicht dauerhaft in den Po einbrennt. Und mit Shopping Queen vergeht die Zeit tatsächlich gut, shame on me.

Ein weiteres Mal stieg ich nach zwei Doppeldecker Trainingstagen mit Laufen und Schwimmen am Freitag nur noch locker flockig eine Stunde aufs Rad. Alles in allem kommt mir das Radfahren etwas vernachlässigt vor. Aber ich denke, das kommt schon noch.

Babyjogger-Run

Run

Ja, das Laufen. Diese Woche war ich 3x etwa 5 Kilometer laufen. Beim ersten Mal mit meiner Laufbekanntschaft und zwei Babyjoggern und zwei Babies. Das zweite Mal nur mit Babyjogger und Inhalt und beim dritten Mal dann endlich ohne Bremsklotz und mit der Aufgabe, jeweils 1000m schnell zu laufen und dazwischen 500m langsam. Dabei war das Zeitziel hochambitioniert mit 5 min/km. Es wurden dann tatsächlich leider „nur“ 5:10 min, 5:23 min und dann 5:47 min. Beim ersten dachte ich „boah, was bin ich schnell und es ist sooo leicht und schön und schnell…und…jetzt wird es aber langsam anstrengend, boah, ist das schwer…wie viel haben wir denn schon geschafft…oh, 300 m…uaaahhh“ . Beim Letzten hatte ich ordentlich Gegenwind und war einfach nur noch platt. Das war alles andere als dynamisch, kraftvoll und schön…Trotzdem, der Trainingseffekt wird nicht zu verachten sein, um die Grundschnelligkeit zu verbessern.

Und tataaa, langsam fühle ich mich, als würde ich mich in einem Triathlontraining befinden. Und ich habe das Gefühl, es sei die richtige Wahl für mich. Denn wenn die Beine vom Laufen schmerzen, kann ich trotzdem Schwimmen. Die Bewegungsabläufe ergänzen sich schön und so, dass ich in der Lage bin, regelmäßig zu trainieren, ohne das Gefühl der Überlastung zu haben. Aber ich merke, dass mein Körper öfter mal müde ist. Angenehm wohlig. Dagegen ist mein Kopf hellwach. Was gelegentlich verhindert, dass ich gut und lange schlafen kann.

Was erwartet mich in der kommenden Woche? Ich kann es noch nicht genau sagen, denke aber, dass es dieses Mal nicht so einfach sein wird, die Zeit zu finden, um genauso reinzuhauen oder noch mehr, als in dieser Woche. Schauen wir mal.

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